Die Frage kommt in fast jedem Erstgespräch: Wie geht es nach der Lehre weiter? In der Schweiz gibt es dafür kaum eine Sackgasse – aber viele Wege, die man kennen muss.

Kurse, die sofort wirken

Staplerausweis, Kranführerschein, Schweissprüfung, Suva-Kurse oder ein Baustellenkurs: Sie dauern Tage statt Jahre und erhöhen deinen Stundenansatz oft unmittelbar.

Für Temporärmitarbeitende ist ein Teil dieser Kurse über den Weiterbildungsfonds des GAV Personalverleih mitfinanziert.

Der Klassiker: Berufsprüfung mit eidg. Fachausweis

Vorarbeiter, Polier, Produktionsfachmann, Logistikfachfrau oder Sachbearbeiterin Rechnungswesen – die Berufsprüfung ist berufsbegleitend machbar und wird vom Bund mitfinanziert.

Höhere Fachschule und Fachhochschule

Techniker HF, Betriebswirtschafter HF oder ein Studium mit Berufsmatura: länger, aufwendiger, aber der Schritt in Planung, Projektleitung und Führung.

Wer zahlt?

Die Beteiligung der Betriebe reicht von null bis vollständig, oft verbunden mit einer Rückzahlungspflicht bei frühem Austritt. Das ist verhandelbar – und gehört ins Gespräch, bevor der Vertrag unterschrieben ist.